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Der
Schützenverein ist eine Gesellschaft zur Pflege des Schießsports und der
Erhaltung der Schützentradition, deren Mitglieder mit ihrer Fröhlichkeit immer
ins Schwarze treffen.1 1)
© Tomus-Verlag GmbH, München 1995
Beim
Studieren der Geschichte des Vereins, stellten wir fest, daß es außer einem
regen Vereinsleben auch eine interessante Vereinsgeschichte gibt. Im Jahre 1926 wurde der Verein mit 32 Mitgliedern
gegründet. Gründungsvorstand war Hauptlehrer Hans Rebhan. Das Gründungslokal
war der Gasthof Drei Kronen, das gleichzeitig Vereinslokal wurde. Geschossen wurde damals noch mit Zimmerstutzen. Ein
altes Bienenhaus im Garten des Lokals diente als Schießstand. In den 30er
Jahren wurde dann der Schießbetrieb in den Saal verlegt. Bei späteren
Umbauarbeiten wurden Überreste eines alten Schießstandes gefunden. Darunter
war eine Ehrenscheibe, die 1938 von Dr. W. Otto gestiftet wurde.
Beim Einmarsch der Amerikaner am 14.05.1945 wurden
alle Vereinsunterlagen und Protokolle aus den Vorkriegsjahren von den
Vereinsmitgliedern vernichtet. Einziger Gegenstand der über die Zeit gerettet
werden konnte, ist die heute noch funktionsfähige Zirkelmaschine. In den Kriegsjahren ruhte jegliche Vereinstätigkeit.
1945 wurden alle Vereine durch die alliierten Gesetze aufgelöst. Die
vorhandenen Waffen mussten den Amerikanern übergeben werden. Der Schießsport
existierte nicht mehr. Es dauerte nicht lange, bis man herausfand, daß man
mit Luftgewehren die alliierten Gesetze umgehen konnte. Es wurden
leistungsstarke Sportwaffen entwickelt und die Schützenverbände arbeiteten
eine neue Wettkampfdisziplin „Luftgewehr 10 m“ aus. Diese Entwicklung machte sich auch in Adelsdorf
bemerkbar. Am 27. Juni 1951 traf man sich im Gasthof Drei Kronen auf Einladung
von Andreas Bräun, um den Schützenverein wieder ins Leben zu rufen. Alle
Mitglieder von 1945 waren 1951 auch wieder dabei. Die Wiedergründungs- Als zukünftiger Name wurde „Hubertus Adelsdorf“
beschlossen. 1. Vorstand war Andreas Bräun, Schützenmeister war Georg
Siebenhaar. Die Kasse führte Andreas Hagen und Wilhelm Koch war Schriftführer. Der Schießbetrieb war vorläufig im Saal des Gasthauses Drei Kronen. Später errichtete man einen Schießstand mit 3 Ständen. 6 Monate nach der Wiedergründung faßte man den Beschluß eine Vereinsfahne anzuschaffen. Ca. 900 DM sollte sie kosten. Vorstand Bräun ruhte nicht eher, bis er das Geld zusammen hatte. Über seine „Bittgänge“ wie er sie nannte, führte er genau Buch. Die Fahnenweihe war am 31.08.1952. Der Schirmherr war der damalige Bürgermeister Alfons Trapp. Patenverein war die Königlich Privilligierten Hauptschützengesellschaft Forchheim. Die kirchliche Weihe nahm geistl. Rat Kaspar Lang vor. Fahnenbraut war Irmgard Bräun, Fahnenjunker war Baptist Fröhlich. Beim anschließenden Festzug wurde die Fahne der Bevölkerung vorgestellt.
Rechtzeitig zur Fahnenweihe wurde auch das Schützenzimmer
mit Schießstand fertig. Vereinswirt Peter Schmitt stellte hierfür einen Raum
zur Verfügung. Erster Schützenkönig nach der Wiedergründung war
der langjährige Vorstand Franz Münch. Erstmals in der Vereinsgeschichte wurden am
Hubertustag 1953 Mitgliederehrungen vorgenommen. Für 25jährige Mitgliedschaft
wurden damals geehrt: Wilhelm Koch, Hans Rebhan, Peter Schmitt, Karl
Gulden, Georg Siebenhaar, Franz Trapp, Andreas Haagen, Franz Münch, Hans
Dittrich, Georg Gulden. Bei den am 24.03.1954 stattgefundenen Neuwahlen wurde
Andreas Bräun Ehrenvorstand und 1. Vorstand wurde Franz Münch. Am 05.11.1966 beging der Verein sein 40jähriges
Jubiläum im kleinen Kreis. Bei dieser Gelegenheit wurden von Gauschützenmeister
Neupert für 40jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt: Franz Münch, Franz Trapp, Andreas Haagen, Peter
Schmitt, Hans Dittrich. Die anfänglich
guten sportlichen Leistungen ließen in den siebziger Jahren nach. Der
Schießstand mit nur 3 Schießbahnen
war zu klein. 1973 entstand erstmals der Gedanke ein eigenes Schützenhaus zu
bauen. Der damalige Bürgermeister Alfons Trapp
hatte für uns ein Grundstück in der Oberen Bachgasse ausfindig gemacht. Im Stadium der Vorplanung erhielten wir ein Angebot
von dem Vereinswirt Waldemar Schmitt. Er würde uns zwei Räume im Kellergeschoß
des Hotelneubaus zur Verfügung stellen. In der Generalversammlung am 03.01.1975 entschied
sich die Mehrheit
der Mitglieder
auf dieses Angebot einzugehen. In dieser Versammlung ergaben sich auch Veränderungen
in der Vorstandschaft. 1. Vorstand wurde nun Werner Geiselsöder, 1. Schützenmeister
war Manfred Nowak, Schriftführer Gundel Leonhard. Die Kasse führte Emil
Fischkal. Im gleichen Jahr wurde dann auch ein Schießstand mit
5 Bahnen in Betrieb genommen. Anläßlich unseres 50jährigen Jubiläums 1976
veranstalteten wir ein Preisschießen
in den neuen Räumen. Dieses Jubiläum wurde groß gefeiert.
In den neuen Räumen entwickelte sich der Verein
recht erfreulich. Wir hatten damals mehr als 20 jugendliche Mitglieder. Jedoch
hatte diese Entwicklung im April 1979 ein jähes
Ende. Unser Vereinswirt kündigte uns wegen Eigenbedarfs die Räume. Wir standen
fast über Nacht auf der Straße. Eine vorübergehende Bleibe fanden wir gegenüber im
Gasthaus Feiler. Im alten Saal bauten wir provisorisch unseren Schießstand auf.
Dieses Provisorium dauerte allerdings über 10 Jahre. In dieser Zeit schrumpfte der Verein
bis auf den sogenannten harten Kern. Neben den 1. Vorstand Werner Geiselsöder
waren 1. Schützenmeister Johann Schüpferling und Kassier Emil Fischkal immer
auf der Suche nach einer Möglichkeit etwas Eigenes zu finden. Im Herbst 1988 war es dann soweit. Der damalige Bürgermeister
Ewald Münch, der auch Mitglied des Vereins ist, berichtete von einem
Zusammentreffen mit dem Pfadfindern. Grund dafür war eine Grundstücksrückgabe
an die Gemeinde. Bereits am nächsten Tag wurde das besagte Grundstück
besichtigt und vermessen. Ja und es paßte haargenau. Das Grundstück in der Nähe
des DJK Sportplatzes war wie geschaffen für den Schützenverein. Durch
die Grundstücksform bot sich außer einen 10 m Stand auch noch ein 25 m Schießstand
an, der sofort mit in die Vorplanung einbezogen wurde. Im Januar 1989 führte
die Vorstandschaft eine Mitgliedsbefragung durch. 90 % sprachen sich für einen
Schützenhausneubau aus. In der Jahreshauptversammlung vom 26.02.1989 wurde
als erstes ein Eintrag in das Vereinsregister beschlossen. Die
Vorstandschaft wurde zum Kauf des Grundstückes ermächtigt, und die Erstellung
eines Bauplanes wurde in Auftrag gegeben. Der Plan wurde von Reinhard Glauber aus Pinzberg
erstellt und sofort über die Gemeinde bei den zuständigen Behörden
eingereicht. Nach einigen Schwierigkeiten mit dem Wasserwirtschaftsamt,
erhielten wir am 2. November 1989 unsere baurechtliche Genehmigung. Nach der baurechtlichen Genehmigung begann dann der
Zuschußmarathon. Nach dessen erfolgreichen Abschluß konnten wir Ende April
1990 endlich loslegen.
Mit 2 Arbeitsgruppen, die sich wöchentlich abwechselten hatten wir bereits Mitte September 1990 unseren Rohbau eingedeckt. Im selben Tempo ging es weiter und wir konnten über den Winter fast den ganzen Innenausbau erledigen. Ende Juni 1991 fiel dann der erste Schuß im neuen Schützenhaus.
Am 21. Juli 1991 konnten wir zum ersten Mal alle
interessierten Schießsportfreunde zum Bürgerschießen in unser eigenes Haus
einladen. Das Interesse der Bürger war überragend. Seither führen wir das Bürgerschießen
immer in der letzten Woche der Sommerferien durch. Aufgrund der vielen geleisteten Arbeitsstunden während
der Zeit des Schützenhausneubaues und für über 25 Jahre Dienst als Schützenmeister
wurde am 07.03.1992 Johann Schüpferling zum Ehrenschützenmeister ernannt.
Seit
dem Einzug ins eigene Heim ging es mit dem Schützenverein bergauf. Die
Mitgliederzahl stieg sprunghaft an und auch sportlich ging es aufwärts. Gleich
im ersten Jahr stieg unsere erste Mannschaft wieder in die B-Klasse auf. Der
Aufwärts-Trend hält bis heute an. Es ist noch kein Jahr ohne
Aufstiegsfeier vergangen. Derzeit
sind 14
Mannschaften gemeldet. Es sind 4
Luftgewehr 2
Luftpistole 1
KK-Gewehr 5
KK- Sportpistole. 2
GK-Gebrauchspistole/Revolver Die Ausrüstungsgegenstände der Schützen wurden
immer mehr und besser. Mit dieser Entwicklung mußte der Verein mithalten. Um
eine bessere Genauigkeit der auszuwertenden Scheiben zu erreichen, entschloss
man sich ein neues Auswertungssystem anzuschaffen.
Am 9. 5. 1994 wurde der Kauf einer DiSAG-Auswertungsmaschine beschlossen. Um die Grundlagen für eine weitere positive
Entwicklung des Vereins zu bilden, wurde im Jahr 1999 ein weiteres Grundstück
von der Gemeinde erworben. Das Grundstück ist in direkter Nachbarschaft des
bestehenden Gebäudes. Es bietet dem Verein die Möglichkeit eine 50-Meter-Schießhalle
am Schützenhaus anzugliedern. Ende April 2000 ging dieses Grundstück nach einer Neuvermessung endgültig in den Besitz des Vereins über. Der damalige Architekt und jetzige Forchheimer Landrat Reinhard Glauber hat sich erneut bereit erklärt, die Pläne für das Gebäude zu erstellen. In der Zwischenzeit wurde das Grundstück planiert . In absehbarer Zeit wird mit den Arbeiten begonnen werden. Gründungsmitglieder aus dem Jahre 1926
Hans Rebhan Lehrer Wilhelm
Koch
Lehrer Anton
Hümmer
Pankraz
Münch
Schreiner Johann
Kratz
Schreiner Georg
Siebenhaar
Maler Hans
Trapp
Stukkateur Karl
Gulden
Kolonialwarenhändler Georg
Gulden
Kolonialwarenhändler Hübschmann
Polizist Minderlein
Polizist Dr.
Fuchs
Arzt Mühlberger Franz
Brehm
Müller Hans
Rauh
Schreiner Georg
Dresel
Bäcker Heinrich
Steger
Metzger Andreas
Stillrich
Posthalter Fritz
Gugel
Bäcker Heinrich
Münch
Zimmermeister Stark
Polizist Johann
Nagengast
Glaser Georg
Schmidt
Landwirt Jakob
Stein Gustav
Wassermann Leo
Wassermann Andreas
Fröhlich Hans
Eigensee
Metzger Franz
Münch
Schreinermeister Hans
Dittrich
Beamter Peter
Schmitt
Gastwirt Andreas
Haagen
Maurer Gesellschaftliches
Vereinsleben
Nach dem wir nun endlich unser eigenes Schützenheim
hatten, ging es auch mit dem gesellschaftlichen Vereinsleben wieder aufwärts. Dies soll nicht heißen, daß in den früheren Jahren
nichts geboten wurde. In den siebziger Jahren lud der 1. Vorstand Werner
Geiselsöder jährlich zu einem Sommerfest nach Obertheres am Main ein. Diese
Einladungen wurden natürlich von den Mitgliedern gerne angenommen. Auch wurden
Fahrten zu Fußballspielen organisiert und die Teilnahme an Volkswandertagen
stand auf dem Programm. In die heutige Zeit mit übernommen wurde die Teilnahme
am Annafestschießen unseres Patenvereins in Forchheim. Zur Tradition gewordene Veranstaltungen im Schützenjahr
sind im August der Fahrradausflug, Besuch oder Gegenbesuch unseres
Freundschaftsverein Mittelbuchen, Teilnahme am Dorffest und dem Ferienprogramm
der Gemeinde, das Bürgerschießen und die Fahrt zum Oktoberfestschießen nach München. Den Abschluß bilden das Hubertusfest mit kleinem
Schießprogramm und eine Weihnachtsfeier, diese natürlich mit Besuch des
Nikolauses.
Erwähnenswert ist auch noch der monatlich
stattfindende Damenstammtisch. Da die Frauen der Schützen sich eigentlich nur
an den Festen sahen und man nie die Möglichkeiten hatte sich richtig kennen zu
lernen, beschloss man, sich ab und zu im Schützenheim zu treffen. So entstand
mit der Zeit eine richtige Damenclique im Verein. Die Treffen finden jetzt
regelmäßig einmal im Monat statt. Diese Treffen sind gut für Körper, Geist
und Seele. Ein ganz besondere Tag in der Reihe der vielen
Veranstaltungen des Vereins, war der Besuch der deutschen Biathlon
Nationalmannschaft am 20.07.1994. Mit ihrem Trainer Norbert Beier besuchten uns
Ricco Groß, Marco Morgenstern, Andy Stitzel, Holger Schönthier und Gunnar
Brettschneider. Es war schon beeindruckend einmal Profis von der Nähe zu beobachten. Die deutsche Nationalmannschaft führte bei uns ein Sommerbiathlon durch und demonstrierte ihr Können. Unser Schützen waren sehr begeistert. Den Biathleten hat es bei uns auch sehr gut gefallen. Für sie war es eine willkommene Abwechslung zum Trainingsalltag .
Durch Vermittlung von Ludwig Bibro, besuchten uns im
Jahre 1996 Schützen
des Schützenvereins Hubertus Mittelbuchen. Das Treffen war verbunden mit einem
kleinen Wettkampf. Die Schützen beiderseits waren von dieser Begegnung sehr
angetan. Seither verbindet uns eine sehr gute Freundschaft. Jährlich
treffen sich die Schützen zum gegenseitigem Besuch. Es wird ein
Freundschaftschiessen durchgeführt mit anschließendem geselligen
Beisammensein.
Die Schützenjugend
Der Verein hat zur Zeit 19 jugendliche Mitglieder. Wir sind stetig bemüht Jugendliche in den Verein zu
integrieren. Durch die Teilnahme am
gemeindlichen Ferienprogramm hat der Schützenverein die Möglichkeit sich den
Jugendlichen vorzustellen. In den letzten Jahren boten wir im Rahmen des
Ferienprogrammes für die Kinder ab 12 Jahren ein Schnupperschießen mit dem
Luftgewehr an. Für die jüngeren gab es einen Armbrustwettbewerb mit
attraktiven Preisen und beim Erbsenklopfen kam auch der Spaß nicht zu kurz. Im Alter von 12 Jahren –mit Sondergenehmigung des Landratsamtes ab 10 Jahren- ist es den Jugendlichen erlaubt am Schießsport teilzunehmen. Ausgebildete Jugendleiter achten auf die Sicherheit ihrer Schützlinge. Beim Schießtraining wird von den Jungschützen
Ausdauer, Disziplin, Konzentrationsfähigkeit und Körperbeherrschung verlangt.
Dies sind auch Eigenschaften, die außerhalb des Vereins einen großen
Stellenwert besitzen. Gewalt und Aggression haben im Schießsport keinen Platz.
Darauf wird bei uns besonders geachtet. Den Jugendlichen wird ein
verantwortungsbewusster Umgang mit dem Sportgerät beigebracht. Er lernt die
Gefahren einzuschätzen und sich entsprechend zu verhalten. Im Verein haben wir 5 CO2
Jugendluftgewehre und 3 Jugend KK-Gewehre , die den Jugendlichen zum Training
zur Verfügung stehen: Durch speziell ausgebildete Übungsleiter wird durch
Sondertraining auf die verschiedenen Talente eingegangen.
Natürlich soll die Gemeinschaft nicht nur durch
Training gekennzeichnet sein. Die Jugendlichen sollen in das Vereinsleben mit
einbezogen werden. Durch die Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen soll das
miteinander sämtlicher Vereinsmitglieder gefördert werden. Die
Jugendlichen werden in den Mannschaften des Vereins mit einbezogen. Die
Teilnahme an den Meisterschaften auf Vereins- und Gauebene werden gefördert.
Besonders erwähnenswert sind folgende Leistungen der Jugendschützen in der
vergangenen Zeit: Erste
Teilnahme eines Jugendschützen des Vereins bei den Bayerischen Meisterschaften
mit Michael Mönius in der Disziplin Armbrustschießen 1997. Im darauffolgendem
Jahr schaffte er ebenfalls den Sprung zu den Bayerischen Meisterschaften nach München. Die Teilnahme von Markus Lamich an den Bayerischen Meisterschaften 1999 in der Disziplin Sportpistole Kleinkaliber Junioren A. Er erreichte hier Platz 18 mit 500 von 600 möglichen Ringen. Unser Vereinswappen
Aufgrund
der allgemeinen Modernisierungswelle hat sich das Schützenmeisteramt in dem
Jahre 1998 überlegt, ein neues Vereinswappen zu kreieren. Es
wurden einige Mitglieder beauftragt, sich Gedanken darüber zu machen und
Vorschläge zu erarbeiten. Es hat etwas gedauert, aber letztendlich wurde ein
geeignetes neues Wappen gefunden. Der Verein mußte nur noch die gemeindliche
Genehmigung zur Benutzung des Gemeindewappens abwarten. Dies geschah am
23.07.1998.
Das Sportliche im Verein
1957 wurden erstmals Mannschaften zu Fernwettkämpfen
gemeldet. Sie waren damals schon sehr erfolgreich und belegten die ersten Plätze
in den jeweiligen Gruppen. Bei den durchgeführten Treubundschießen in den
60iger Jahren, war der Verein auch auf den ersten Rängen zu finden. 1968/69 stellte Hubertus Adelsdorf den
Treubundschützenkönig. Der Treubund war ein Zusammenschluß von 10 Schützenvereinen
des Altlandkreises Höchstadt. Gegründet wurde er im Dezember 1957. Weitere bemerkenswerte Leistungen aus nicht all zu
lang vergangener Zeit, auf die wir stolz sind: 1996 stellte unsere Verein den Landespistolenschützenkönig. Reinhold Gebhardt schaffte den Königsschuß mit
einem 16,4 Teiler. Im gleichen Jahr wurde Helga Schoder Kreisschützenkönigin
mit der Luftpistole.
1997 wurde Siegfried Kainer Kreiskönig des Gaues
Oberfranken-West in der Luftgewehrdisziplin. 1999 2. Platz bei der Bezirksmeisterschaft und damit
die Qualifikation zur Bayer. Meisterschaft erreichte Helga Schoder. Im Jahr 2000
nahm sie an den Bayer. Meisterschaften teil. Sie erreichte mit 337 Ringen den
10. Platz. 1998 nahm Thomas Polzer als erste
Schütze unseres Vereins an der Deutschen Meisterschaft im Sportschießen
in der Disziplin Luftpistole teil. Er erreichte mit 561 Ringen von 600 möglichen
den 77. Platz. Im Jahr 1999 erzielte er in der gleichen Disziplin bei den
Bayerischen Meisterschaften mit 360 von 400 möglichen Ringen Platz 118 von 156.
Die erste Mannschaft Luftgewehr schaffte 1998 den
Sprung von der A-Klasse in die Gauoberliga. Zu ersten Mannschaft gehörten die
Schützen: Michael Geiselsöder, Bernd Umbach, Mönius Michael und Lamich
Markus. Die erste Mannschaft Sportpistole Kleinkaliber
erreichte 1998 den Aufstieg in die Gauliga. Zu dieser Mannschaft gehörten:
Stefan Lamm, Karl Krammer, Dieter Lerche, Thomas Polzer. Im Jubiläumsjahr wurde Helga Schoder Oberfränkische
Meisterin in der Disziplin Luftpistole weiblich sen. mit 334 Ringen.
Ein Jubiläum vor dem Jubiläum
Am 1.04.2001 wurde unserem 1. Vorstand Werner Geiselsöder
eine besondere Ehrung zu teil. Am Oberfränkischen Bezirksschützentag wurde er vom Präsidenten des deutschen Schützenbundes (DSB) und 1. Landesschützenmeister des Bayerischen Sportschützenbundes e.V. (BSSB) Herrn Josef Ambacher für 25jährige Vorstandstätigkeit im Verein ausgezeichnet. Er erhielt die Große Ehrennadel in Anerkennung der Verdienste um das Schützenwesen und der Förderung des sportlichen Schießens.
Der
Schützenverein Hubertus Adelsdorf e.V. Im
Jubiläumsjahr 2001 Die Schützenverein Hubertus Adelsdorf e.V. ist ein
eingetragener Verein und Mitglied im Bayerischen Sportschützenbund.
Organisatorisch ist der Verein dem Bezirk Oberfranken, Gau West, Kreis Süd
zugeordnet. Vereinsausstattung: -
Schützenhaus,
Höchstadter Str. 32, 91325 Adelsdorf, Tel 09195/6679 -
8 x
10m-Schießstände für Luftgewehr und Luftpistole mit Videoüberwachung -
5 x
25m-Schießstände für Kurzfeuerwaffen aller Kaliber -
Vereinseigene
Luftdruckwaffen und Schießkleidung -
Vereinseigene
Sportpistolen Klein- und Großkaliber -
Biathlon-Scheibenanlage -
Elekronische
Auswertemaschine für die beschossenen Scheiben -
4 Schießtische
für Dreistellungs-Kampf -
großer
Aufenthaltsraum mit Billardtisch und TV -
Schützenmeisterzimmer InternetSeit 1997 ist unser Verein auch im Internet präsent.
Ab Oktober 1999 sind wir mit einer eigenen Homepage vertreten. Unter
www.hubertus-adelsdorf.de
werden die Schützen immer aktuell über die Geschehnisse im Verein und
Ergebnisse der Mannschaften informiert. Vorstandschaft: 1.Vorstand
Werner Geiselsöder 2.
Vorstand
Emil Fischkal 1.
Schützenmeister
Manfred Rausch 2.
Schützenmeister
Dieter Adelmeyer 3.
Schützenmeister
Karl Krammer 4.
Schützenmeister
Dieter Lerche Kassier
Klaus Nowak Schriftführer
Dieter Adelmeyer 1.
Jugendleiter
Bernd Umbach 2.
Jugendleiter
Regina Rausch 3.
Jugendleiter
Manfred Schnaiker 4.
Jugendleiter
Michael Geiselsöder Kassenprüfer
Karl Krammer
Emil Fischkal Ehrenschützenmeister
Johann Schüpferling
Mitglieder
des Veranstaltungsausschusses: Regina Rausch (Vorsitzende), Regina Umbach (Schriftführerin),
Werner Geiselsöder, Franke Felix, Manfred Lamich, Hans Schmitt, Andrea
Schnaiker, Martina Schnaiker, Manfred Schnaiker. Erweiterte
Vorstandschaft als Mitglieder im Festausschuß: Norbert Schmitt (Vorsitzender),
Regina Umbach (Schriftführerin), Werner Geiselsöder, Fischkal Emil,
Franke Felix, Lamich Manfred, Lamm Stefan, Nowak Klaus, Polzer Thomas, Rausch
Manfred, Rausch Regina, Schnaiker Andrea, Schnaiker Martina, Schnaiker Manfred,
Schmitt Hans. Die Mannschaften im Jubiläumsjahr
1.
Mannschaft Luftgewehr Schützenklasse, Gauliga Bernd Umbach, Michael Geiselsöder, Georg Ackermann, Johannes Maier 2.
Mannschaft Luftgewehr Schützenklasse, Kreisklasse A Günter Exner, Markus Lamich, Heiko Hörner, Martin
Stark 3.
Mannschaft Luftgewehr Schützenklasse, Kreisklasse B Regina Rausch, Martina Schnaiker, Siegfried Kainer,
Sebastian Rausch 4.
Mannschaft Luftgewehr Schützenklasse, Kreisklasse C Emil Fischkal, Ludwig Bibro, Matthias Müller,
Michael Mönius 1.
Mannschaft KK-Gewehr Michael Geiselsöder, Bernd Umbach, Martina Schnaiker,
Sebastian Rausch 1.
Mannschaft Luftpistole, Gauoberliga Manfred Rausch, Thomas Polzer, Stefan Lamm, Dieter Adelmeyer 2.
Mannschaft Luftpistole, Kreisklasse A Norbert Schmitt, Manfred Schnaiker, Helga Schoder,
Wilfried Giesch, Uwe Keim 1.
Mannschaft Sportpistole, Gauliga Karl Krammer, Dieter Lerche, Stefan Lamm, Thomas Polzer 2.
Mannschaft Sportpistole, Kreisklasse A Dieter Adelmeyer, Markus Niebler, Lorenz Mölkner, Eugen Kunst3.
Mannschaft Sportpistole, Kreisklasse A Manfred Schnaiker, Markus Lamich, Wilfried Giesch, Uwe Keim4.
Mannschaft Sportpistole, Kreisklasse B Werner Geiselsöder, Hans Schmitt, Stefanie Kelmendi, Manfred Rausch5.
Mannschaft Sportpistole, Kreisklasse B Axel Schoder, Norbert Schmitt, Boris Jakimowski, Andreas Martschinke, Felix Franke, Siegfried Kainer 1.
Mannschaft Gebrauchspistole/-revolver Karl Krammer, Dieter Lerche, Stefan Lamm, Uwe Keim2.
Mannschaft Gebrauchspistole/-revolver Dieter Adelmeyer, Markus Niebler, Hans Schmitt, Manfred Rausch
Impressum: Herausgeber:
Schützenverein „Hubertus Adelsdorf Text:
Regina Umbach Fotos: verschiedene, Fotostudio Weller Satz
und Druck: Druckerei
Angermann, Höchstadt |
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